EPLAN Schnittstelle

 

Teilestamm

Teileklassifizierung

Die spezifischen Elektrokenndaten werden in SIVAS anhand von Merkmalen am Teil erfasst. Diese dienen zur Erfassung jeglicher Daten, die in der Standardmaske im Teilestamm nicht zur Verfügung stehen. Eine normierte und standardisierte Eingabe ist so gewährleistet. Die Elektroteile erhalten im Teilestamm eine TOS-Gruppe zur Klassifizierung. Über diese TOS-Gruppe erfolgt die Teileeinordnung in die entsprechende Bauteilkategorie (Kabel, Gehäuse, Einzelteile, …) und die Zuordnungen zu den beschreibenden Merkmalen wird hergestellt.

Teilestamm Export/Import in EPLAN8-XML-Format

Es besteht eine Importmöglichkeit, mittels der die Elektroteilestämme in SIVAS eingelesen werden können. Dabei wird die seitens EPLAN vorgegebene Struktur unterstützt. Teilestämme, die auf der SIVAS-Seite noch nicht vorhanden sind (leere „ERP-Teilenummer“) werden angelegt. Teile die aus dem EPLAN Data-Portal eingelesen werden, können so direkt in SIVAS einfließen. Für bereits vorhandene Teile werden nur definierte Felder abgeglichen – Bezeichnungsfelder sowie Texte werden nicht mehr überschrieben. Des Weiteren besteht eine Exportmöglichkeit, mittels der die Elektroteilestämme im EPLAN-Format an EPLAN übergeben werden können. Es werden dabei sämtliche Teile, die eine E-Teile-Kennzeichnung besitzen, bereitgestellt. Sind auf der SIVAS-Seite neu angelegte Teile vorhanden, werden diese ebenfalls für EPLAN bereitgestellt.


Stücklisten

Stücklistenimport

Die erstellte Stückliste der Elektrokonstruktion wird mittels Importfunktion in SIVAS übernommen. Das Einlesen erfolgt in den jeweiligen technischen Auftrag (Kundenauftrag) in eine definierte hierarchische Stücklistenstruktur, die sich z.B. aus der Stücklistenebene „E-Schaltplan“ und deren Unterebenen „beigestellte Teile“, „Montageteile“, sowie „sonstige E-Teile“ zusammensetzt. Diese Stücklistenstruktur wird aus der Stammstückliste gewonnen, die die Importfunktion automatisch im Kundenauftrag auflöst. Das Einfügen in die jeweilige Unterstruktur erfolgt mittels Positionskenner in der EPLAN-Stückliste. Diese können Beispielsweise Kenner wie „M“ für Montageteile oder „B“ für Beistellteile sein. Die Unterebenen selbst besitzen ebenfalls diese Kenner im Teilestamm, so dass eine korrekte Einordnung automatisch erfolgen kann. Nachträgliche Ergänzungen der Unterebenen sind jederzeit durch Verwendung neuer Positionskenner und entsprechende Kennzeichnung der Ebene möglich. Die Importfunktion müsste dazu nicht angepasst werden.

Optionen

Optional kann der vorhandene Stücklistenimport eine automatische Kumulierung für eingelesene Kabel o.ä. vornehmen. Im Detail: Eine Kumulierungsoption beim Import berücksichtigt die jeweilige Konfektionierungslänge, d.h. lediglich gleiche Kabellängen werden auf eine Position zusammengefasst. Dazu werden die Halbzeug-Datenfelder in der Stücklistenposition gefüllt (Beispiel: Kabel Typ XY – 4m Einzellänge: 4m – Anzahl: 3 Stück). Ergänzend können Stücklistenpositionen als „dispoinaktiv“ gekennzeichnet werden. Dazu werden die Teile mit einer definierten Kennzeichnung in der EPLAN-Stückliste versehen und durch den Import als nicht zu beschaffende Teile erkannt (Beispiel: Teile im Schaltschrank, falls diese komplett beschafft wird – Stichwort „verlagerte Position“). Diese werden dann in der Stückliste nur zur Information (Recherche für Ersatzteilzwecke, etc.) aufgeführt.

Elektro-CAD Schnittstellen

  • EPLAN 8
  • WSCAD
  • RUPLAN

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