Zufriedenere Kunden und kürzere Durchlaufzeiten bei Kohler Maschinenbau dank SIVAS.
Wie in kaum einem anderen Segment kann die richtige EDV den geschäftlichen Erfolg so konkret beeinflussen wie im Anlagen- und Maschinenbau. Der Grund: Die Produktion derartiger Anlagen ist komplex. Er fängt bereits in der Angebotsphase an und hört selbst nach Auslieferung aufgrund von Wartung und Service nicht auf. Die Kohler Maschinenbau GmbH hat es sich deshalb leicht gemacht und für das mehrfach ausgezeichnete Branchen-ERP-System SIVAS der Schrempp edv GmbH aus Lahr entschieden.
Das Unternehmen KOHLER Maschinenbau GmbH hat sich seit der Firmengründung 1963 durch Dipl. Ing. Franz Kohler zu einem der bedeutendsten Hersteller von Richtmaschinen und Anlagen für die blechverarbeitende Industrie entwickelt. Seit dem Bau der ersten Richtmaschine für Stanzwerkstücke 1969 wurde das Lieferprogramm dabei ständig erweitert.
Heute bietet KOHLER ein umfassendes Programm an Maschinen und Anlagen, das bis zur kompletten Produktionslinie für Blechteile reicht. Auf dem Gebiet der Richttechnik und den NC-Transfers für Stufenpressen gehört die Firma KOHLER heute weltweit zu den technisch führenden Herstellern. Kein Wunder also, dass am Firmensitz in Friesenheim trotz der allgemein schwierigen konjunkturellen Gesamtwetterlage nach wie vor stolze 140 Mitarbeiter auf 6000m² beschäftigt werden.
Ein überfälliger Wechsel.
Bis zum Wechsel auf das speziell für Anlagen- und Maschinenbauer konzipierte SIVAS setzte man bei Kohler auf ein reines Produktions-, Planungs- und Steuerungssystem, kurz PPS. Doch das System war schon lange nicht mehr zeitgemäß. Jürgen Scheuerle, der Leiter des Auftragswesens bei Kohler erklärt warum: „Wir wollten ein System, welches unsere Prozesse komplett abbildet. Und zwar angefangen beim Auftragseingang bis zum Versand und darüber hinaus. Ein schlichtes PPS System stellt also nur einen Bruchteil eines ganzheitlichen ERPSystems dar. Durch SIVAS haben wir heute nicht nur den Funktionsumfang, den wir
benötigen. Mehr noch, zieht sich die EDV wie ein kompletter Wegekreis durch das ganze Unternehmen. Das ist ein Unterschied zu den reinen Stücklisten, die uns das Vorgängersystem lieferte.“
Gewährleistete Durchgängigkeit.
Angestoßen durch die Geschäftsleitung kam es zur Umstellung auf das ERP-System SIVAS, welches sich bereits erfolgreich im täglichen Geschäft bewiesen hat. Dabei wird bereits beim Auftragseingang also in der Projektierungsphase vom System ein
Projekt angelegt. Der Vertrieb hat hier den vollen Überblick, welche Angebote ausstehen, beziehungsweise kann eine eventuelle Priorisierung vornehmen. Kommt es zum Auftrag wird das Projekt automatisch in die Konstruktion gegeben. Hier ist ein CAD-System direkt angeschlossen. Das heißt: Stücklisten werden nach der grafischen Konstruktion sofort in das ERP-System zurückübertragen, um auch hier die Durchgängigkeit zu gewährleisten. Das bringt einen großen Vorteil mit sich:
Artikelstämme müssen nur einmal angelegt werden.
Ein geschlossener Regelkreis.
Diese Daten werden terminiert und vom Einkauf bearbeitet. Werkstoffpapiere werden erstellt und alle Daten vom System terminlich überwacht. Treffen die bestellten Teile ein, wahlweise von der Teilefertigung oder vom externen Lieferanten, erfolgt die Kommissionierung im Lager. Nachdem sämtliche Komponenten für die Montage hergerichtet sind, werden die Materialien dem jeweiligen Montagemeister zugeordnet. Es erfolgt der Versand. Am Ende stehen Wartung und Service, die durch SIVAS den Regelkreis einer unternehmensweiten EDV schließen. Konkret heißt das, dass auch Ersatzteilaufträge und Serviceeinsätze über das System aktiviert werden. Diese werden dabei konsequent wie ein eigenständiger Kundenauftrag gehandhabt. Selbst wenn es sich dabei nur um eine einziges Teil handelt. Wie wichtig das in der Praxis ist, erklärt Jürgen Scheuerle: „Nur so haben wir zu jedem Zeitpunkt ein Höchstmaß an Transparenz. Das heißt: Wir wissen jederzeit, wo sich welches Projekt oder welcher Auftrag befindet. Die deutliche Statusorientierung des Systems hilft uns dabei sehr.“ So lebt SIVAS laut Scheuerle davon, dass eine Aktion von einem Benutzer getätigt wird und im System ein jeweiliger Status dafür gesetzt wird. Auf diese Weise weiß der nächste Mitarbeiter, wo der Auftrag steht und was noch gemacht werden muss. Den Abschluss und damit den Regelkreis endgültig perfekt macht eine Nachkalkulation des Systems. Hier erhalten Scheuerle und Kollegen den letztendlichen Vergleich zwischen Soll- und Ist-Kalkulation.


